Maria Bormann-Kochanowska
Maria el Neila´s, Orientalische Tanzkunst
Marie-Curie-Weg 6
25746 Heide
Telefon: 0481-120 810 06
Telefax: 0481-7 42 97
Web: www.heide-oriental.de
„Orientalischer Tanz weckt die Lebensgeister und ist Lebensfreude pur!“
“Der orientalische Tanz ist der weiblichste aller Tänze”, erzählt Maria Bormann-Kochanowska, Inhaberin eines Tanzstudios für orientalischen Tanz in Heide, und sprüht vor Begeisterung, “er ist Balsam für die Seele und ein Jungbrunnen für den Körper.” Wer sie kennt, nennt sie Maria, Maria die Tänzerin mit Leib und Seele, Maria die Tänzerin aus Leidenschaft.
Im Jahre 1990 kam Maria aus Polen nach Dithmarschen und ließ sich zur Altenpflegerin ausbilden. In ihrer Heimat hatte sie bereits in einem bekannten Ensemble für Folklore und klassischen Tanz ihre tänzerische Begabung unter Beweis gestellt.
Seit sie einen Kurs für orientalischen Tanz besuchte, hat sie diese Art des Tanzens nicht mehr losgelassen. Maria nahm Unterricht bei den besten Tänzerinnen und Choreografen, ließ sich ausbilden zur Tanzlehrerin, zertifiziert durch den Bundesverband für orientalischen Tanz. Doch damit nicht genug, sie begann eine umfassende Ausbildung zur Choreografin, befasste sich mit Inhalten wie Anatomie, Tanzgeschichte, Stilkunde bis hin zur Rechtskunde. Und weil Maria des Lernens nie müde wird - “ich will mein Leben nicht verschwenden” -, ging sie bei ägyptischen Tänzern drei Jahre lang durch die harte Schule für Bühnentanz.
“Das Instrument bestimmt den Tanz, der Körper führt aus”, weiß Maria zu berichten, wer glaubt, beim orientalischen Tanz wird nur mit dem Bauch und den Hüften gewackelt, der wird sehr schnell eines Besseren belehrt, wenn er auch nur annähernd versucht, die komplizierten Isolationsbewegungen des Tanzes genau auf den Takt auszuführen.
Bei den ersten Versuchen scheitert das meist kläglich und man glaubt tausend Hände, Arme, Beine und Füße zu haben, die es nun zu koordinieren gilt. Selbst der Kopf scheint nicht mehr da zu sein, wo er hingehört. Man kommt sich vor wie ein Kartoffelsack, der zum argentinischen Tango aufgefordert wurde.
Wer aber den orientalischen Tanz erlernen möchte oder unter dem Gesichtspunkt der körperlichen und geistigen Fitness tanzen möchte, der ist bei Maria genau richtig. In ihren Kursen springt ihr Funke der Begeisterung für den Tanz auf die Schülerinnen über. Einige kommen sogar so weit, dass sie bei Marias Bühnenshows mittanzen.
Aber bis es soweit ist, wird geübt, geübt und noch mal geübt. Dieser Tanz lässt die Schweißperlen der Frauen am Körper zu kleinen Bächen werden. Und Maria spricht von Trommeln, die die Erde symbolisieren, von Flöten, die für den Himmel stehen, das Akkordeon ist der Bauch und Kanun, eine 85saitige Zither fordert filigrane, elegante Bewegungen. Und Maria spricht von Maksum, Malfuf und Masmodi, das sind Rhythmen, die der Körper umsetzen soll und das so elegant wie möglich. Und immer heißt es “lächeln”!
Was sich für Außenstehende vielleicht wie Schinderei anhört, ist für die Frauen in Marias Kursen ebenfalls zur Leidenschaft geworden. Wer einmal richtig “infiziert” ist, kommt immer wieder. Was ist das Faszinierende an diesem Tanz, fragt man sich.
Das ist ganz einfach: Dieser Tanz ist die reine Lebensfreude. Er macht nicht nur großen Spaß, nein auch die Vitalität des Körpers wird enorm gefördert, die Konzentration verbessert. Die Gelenke werden massiert, die Knochen stabilisieren sich, die Bandscheiben haben mehr Flüssigkeit, der ganze Körper wird massiert, die Organe werden dabei nicht ausgespart. All das sind Aussagen von Kursteilnehmerinnen. “Ich kann es kaum glauben, ich bin größer als vorher”, das hört Maria mehr als einmal, genau wie “ich hab jetzt eine richtig schöne Haltung, viel elegantere Bewegungen. Ich bin viel selbstbewusster, ausgeglichener und kann meinen Stress viel besser abbauen. Und ich kann abtauchen aus dem Alltag hinein in eine andere faszinierende Welt.”
So empfehlen inzwischen auch Ärzte den orientalischen Tanz, sofern er so seriös und fachlich fundiert vermittelt wird, wie man es von Maria gewohnt ist. Viele Übungen eignen sich beispielsweise auch wunderbar zur Geburtsvorbereitung. Das hat in den arabischen Ländern ohnehin Tradition.
Für alle, die über den “gymnastischen Aspekt” hinaus wollen, hat Maria Kurse für Schleiertanz, Tanz mit dem Feuer und dem Schwert im Programm. Und sie bildet Tanzlehrerinnen aus und weiht diese ein in die hohe Kunst des Tanzens. Wer von Maria unterrichtet wird, kann davon ausgehen, dass dies auf einem sehr hohen Niveau geschieht, denn sie ist eine Meisterin der perfekten Bewegung.
Viel Spaß haben Kinder am orientalischen Tanz und da besonders auch an den schönen Kostümen. Und so wirbeln nachmittags kleine Mädchen durch Marias Tanzstudio und fühlen sich wie Scheherezade aus 1001 und einer Nacht.
Auch Marias Töchter sind inzwischen bewunderte Tänzerinnen und mit ihrer Mutter bereits auf kulturellen Veranstaltungen, Firmenfesten oder Gala-Veranstaltungen aufgetreten. Mit ihren professionellen Show-Einlagen verzaubern sie immer wieder ihr Publikum. So besteht auch schon eine große Fan-Gemeinde, die regelmäßig Marias Benefiz-Veranstaltungen besucht. Hierfür choreografiert sie eine zweistündige Orientalische Tanz-Show mit ihren Schülerinnen und Tanzgruppen aus anderen Orten.
“Auftritte in einem dem Tanz entsprechend schönen Rahmen bereiten mir große Freude”, berichtet Maria, die ihre unzähligen Kostüme alle selbst näht. Wer allerdings eine Tänzerin zur Belustigung seiner Gäste haben möchte, ist bei ihr an der falschen Stelle.
“Mir ist an der Pflege der Tanzkultur gelegen und daran, andere für den Tanz zu begeistern, Frauen zu zeigen, wie befreiend das Tanzen sein kann. Ich will die Schönheit des orientalischen Tanzes zeigen.”
Für alle, die einmal in die Welt des orientalischen Tanzes hinein schnuppern möchten, führt Maria kostenlose Probestunden durch. Das Alter spielt dabei keine Rolle, die älteste Kursteilnehmerin ist über 70 Jahre jung.
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